requiem to a lost soul
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Wackööööön

Sauber und glücklich mach ich mich nun endlich an die Arbeit meinen Wackenbericht zu schreiben.
Musik: No Sleep 'Til September und Dimmu Borgir - Enthrone Darkness Triumphant

Stairway to hell..
..or my journey to undying land

72500 Menschen, über 70 Bands - endlich bekommt das XXX Seelendorf den Atem des Lebens eingehaucht.. und was für einen Atem.. voller Alkohol

The Day Before
Irgendwie nicht nervös, aber vielleicht ein wenig hibbelig (bei so einem Bandaufgebot ist die Vorfreude auch nicht zu umgehen)..
auch nachdem nun der 10. gefragt hat ob ich nervös bin tut sich da nicht all zu viel... Um 4 Uhr in die Stadt gefahren um Bier zu kaufen und Steffi von der Arbeit abzuholen - und dann ging es auch schon nach Ladbergen. Glücklicherweise hatte mein Vater angeboten uns beide morgens nach Osnabrück zu fahren.. so früh morgens fahren noch keine Züge. Unglaublicherweise sind wir um halb 9 ins Bett gegangen.. kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich das das letzte Mal getan habe..

1. Tag (Anreise)
Wenig geschlafen (v.a. auch dank meines blöden Wecker, der um 10 Uhr geklingelt hat als ich fast geschlafen hatte.. blöd, wenn man vergisst ihn auszuschalten..) und dann um halb 4 aufgestanden ( morgens um halb 4.. waaahh). Jetzt sitzen wir seit 5 Uhr im Bus und schon hat es der anfangs lustig erscheinende Busfahrer geschafft unsymphatisch zu sein..
Als wir morgens überlegten, ob wir unsere rote Tasche mit dem Essen zum Gepäck tun oder mit zu den Sitzen nehmen (weil man ja irgendwann mal Hunger und Durst hat) sagte der Busfahrer, dass wir später eh eine Pause machen und dann was essen können.. (oder an die Tasche dran können).. haha.. nix da.. in der Pause wollte Monsieur den liebevoll gepackten Kofferraum nicht mehr öffnen.. war ihm egal, dass die rote Tasche ganz vorne lag.. da die Pause aber fast um war konnten wir uns auch nix mehr in der Tankstelle kaufen..
Und nun leiden wir schrecklichen Hunger und ich glaube, ich phantasiere schon..
Auch die vermeintliche Sorge des Busfahrers, dass Steffi draußen auf dem kalten Boden saß, galt nicht ihr, sondern den Sitzen, die dreckig werden könnten.
Ein Bus voll mit 40 Metalern und niemand hat eine CD mit.. unbelievable.. nu hören wir fiese Radiomusik..
*hmpf*.. Stau
Yippiyayeah, nu gehts durch den Elbtunnel (1 Sympathiepunkt für den Busfahrer, dass er Bescheid gesagt hat..)
Noch 45 km....

I had a dream - and now it comes true
(wir sind in Wacken=))

Nach wirklich langem suchen unseres Zeltplatzes mit echt schwerem Gepäck fanden wir irgendwann endlich Tobias und unser Zelt. (Monsieur wollt uns abholen und uns den richtigen Weg zeigen, hatte aber verschlafen). Unser Zelt stand schon, wofür ich unglaublich dankbar war, und wir konnten endlich etwas essen und trinken=)
Weiß gar nicht mehr so recht, was wir alles getan haben.. Also auf jeden Fall saßen wir einige Zeit bei Tobi und seinen lustigen Freunden, haben das Gelände erkundet und Stefan, Tati und René besucht.
Das Gepäck von deren Auto zum Zelt getragen und immer zwischendurch einiges an Bier usw getrunken. Lustig war auch der Versuch unserer Nachbarn einen Pavilion aufzubauen. In der Zeit in der die 2 Männer mit dem Pavillion kämpften hatte die Frau schon 2 Zelte allein aufgebaut und eilte zu Hilfe. Da die laange Arbeit der Männer nicht grad von Erfolg gekrönt war holte sie Hilfe von ein paar netten Nachbarn und schließlich wurde der Pavilion endlich von 9 starken Männern aufgebaut=) Steffi und ich saßen in der Zeit mit Bier und nem lustigen Punk vorm Zelt und haben zugesehen. Haben aber gefragt, ob wir helfen können..
Abends haben wir dann weiter getrunken.. z.B. 1 1/2 Flaschen Dirty Harry, Met, Bier, Absinth.. was auch immer und irgendwie wurden wir überredet zu Mambo Kurt zu gehen..
Das erste Konzert des Festivals.. ein lustiger Mann, der Metalklassiker auf seiner Heimorgel spielt.. ab nem gewissen Pegel erträglich und ich musste wieder einmal feststellen, dass ich mit meiner Vorstellung der Dimensionen dieses Festivals ganz schön danebenlag.. ich hatte so mit 1-2, höchstens 5 Reihen an Menschen gerechnet, die sich Mambo Kurt ansehen, aber irgendwie war das Bühnenzelt voll..
Wieder an unserem Zelt angekommen waren Steffi und Tobi irgendwann verschwunden und ich hab mich zu den anderen gesetzt.. hab mich sehr lustig mit Patrick und Stephan unterhalten mit denen ich dann auch noch zur Metalkaraoke gegangen bin und dann bis um 3 vorm Zelt rumsaß.. Eigentlich hatte ich geplant ins Bett zu gehen, aber irgendwie saß ich dann doch wieder in ner lustigen Runde und hab mich bis 4 oder 5 noch voll gut unterhalten. Wollt mich eigentlich mit nem Freund treffen.. wir hatten gewettet, wer zuerst aufm Gelände ist..Als ich um halb 6 noch nichts von ihnen gehört hatte, hab ich mich noch mal gemeldet und da standen sie noch im Stau und mussten das Auto schieben.. die sind auch vormittags losgefahren. Um OUhr kam dann endlich eine Sms, dass Odins Metalpartei endlich angekommen ist und der Grill brennt "Hail and Kill"
Dank der guten Organisation der Veranstalter bekamen sie dann einen wunderschönen Platz im Outback, der nichteinmal auf der Karte eingezeichnet war, zwischen P und O..Okay, schöne Buchstaben, aber um genau zu sein bedeutet das, dass man zum Gelände auf jeden Fall 'ne halbe Stunde laufen muss. Da lag unser Platz schon besser=) bei C an dem Apocalyptischen Reitweg und der Satan Street, das waren allerhöchstens 5 min. zu Fuß. Dank Tobi und seinen Mannen, die schon am Samstag mit einem LKW-Anhänger losgefahren sind...praktisch.

Warum liegt hier eigentlich Stroh?

Eine wirklich unglaublich tolle Idee der Veranstalter der Matsche engegen zu wirken war das Auslegen von Unmengen an Stroh und Rindenmulch auf dem Gelände. Man hatte zwar teilweise das Gefühl auf einem Wasserbett zu laufen, aber man versank nicht mehr in dem Morast und konnte relativ sicher auf dem Gelände stehen.. so sicher wie es halt geht, wenn man Alkohol getrunken hat..
Abends waren die häufig begangenen Stellen vor den Bühnen teilweise allerdings wieder sehr matschig.. Auf dem Konzert von Grave Digger am Samstag bin ich bis zum Knöchel in die Matsche eingesunken und musste alle paar Minuten das Bein wechseln um nicht weiter zu sinken.. natürlich ist dann der Kerl vor mir auf die Idee gekommen einfach mal ein Stück zurück zu gehen und sich auf meinen Fuß zu stellen.. Als er dann wieder nach vorn getorkelt war, steckte mein Fuß dann soweit in der Matsche, dass ich mich bei Steffi abstützen musste (sie sagte hinterher, sie hätte unsagbare Schmerzen erlitten) um ihn zu befreien.

Zitat Tati zum Aufbau der Bühnen: "Die W.E.T.-Stage wäre aufgrund einer kleinen Massenkaramboulage beinahe zu meinem Grab geworden und war, gemessen zu einigen der darin spielenden Bands, viel zu klein angelegt. Außerdem war die Black Metal Stage nicht so schlau angelegt wie die parallele True-Metal Stage, da die Mixtürme nach den ersten 10-20 Menschenreihen die halbe Bühne und den kompletten Screen verdeckt haben (Freunde sahen sich entsprechende Konzerte sitzend außerhalb des Bühnengeländes an^^). Tragisch."

2. Tag
Vergessen, wann ich aufgestanden bin.. sind nur irgendwann dann über den MetalMarkt gelaufen, der wirklich ganz toll war.. haben uns da einige Stunden aufgehalten.. und inmitten in diesem Gedränge dann tatsächlich Anna getroffen mit der wir dann später wieder Taddl besucht haben. Dort ewig rumgelegen, dann wieder zum Camp und dann Rose Tatoo (von Weitem) angesehen und gegessen=)
Dann irgendwann zur W.E.T Stage und ein unglaublich geiles Konzert von Tyr gesehen.. die waren echt toll..muss unbedingt mehr von denen kaufen. Letzte Instanz haben wir uns von hinten angesehen(Steffi saß da eh schon, weil nicht so fit), damit wir uns in der Umbauphase ein wenig hinsetzen konnten.. so lang unterwegs zu sein ist wirklich anstregend.. Nach Letzte Instanz dann gleich zu Saxon gerannt und bis 12Uhr ein unglaublich tolles Konzert von denen angehört.
Grad fällt mir wieder ein, was ich noch getan hab=) Ich hab Kai besucht und sicher ne Stunde gebraucht ihn zu finden.. bzw. ich hab irgendwann aufgegeben und ihm geschrieben, wo er mich abholen soll. Nach 5 Min. warten kam er dann mit vollem Einsatz angerannt und so durfte ich endlich den Rest der OMP (Odins Metal Partei) kennenlernen und viel Met aus dem 30l Kanister trinken.. Man war der gut=) War kein billig Met.

3. Tag
Um halb 10 aufgestanden, weil ich mich um 10 mit Steffi zum Haarewaschen usw treffen wollte.. bis um 10 vor 12 auf sie gewartet, nebenbei Suidakra spielen gehört und dann allein zum Gelände gelaufen um mir Amorphis anzusehen. Dummerweise hat das Stroh vor der Bühe gebrannt und das Konzert sollte auf 20 nach 1 verschoben werden.. bis die Leute allerdings endlich aus dem Bereich vor der Bühne und von der einen Stage zur anderen gewandert waren dauerte es fast bis um 1Uhr.. also bin ich wieder zum Camp.. weiß nich mehr wieso.. da war irgend ne versteckte Logik hinter, dass ich nicht die 20 min auf Amorphis warten wollte... Ahh..ich war auf dem Markt..das is ja blöd.. Wie auch immer bin ich dann pünktlich für Therion an der True Metal Stage gewesen und hab mir nen tollen Platz weit vorne erkämpft. Musikalisch waren sie einfach sehr genial.. und auch die Bühnenshow war schön. Possessed hab ich nur im Vorbeigehen gehört.. haben mich nicht soo überzeugt und um 16:15 begannen endlich Grave Digger. Haben viel vom neuen Album gespielt aber auch ein paar alte Sachen und - wie könnte es auch anders sein - Rebellion. Nach Grave Digger trennte ich mich dann mal wieder von Tobi und Steffi und legte mich zu den lieblichen Klängen von Turbonegro ins Stroh.. Nur die letzten paar Lieder stand ich dann auf, um die doch sehr ausgefallenen Klamotten der Band zu bewundern=). Unser Hotdog-Stand erwies sich mal wieder als perfekter Treffpunkt und zusammen mit Steffi und Tobi machte ich mich auf den Weg zu JBO. Also das war (neben Darkened Nocturn Slaughtercult) wirklich eines der lustigsten Konzerte auf denen ich jemals war.. die machen wirklich Spaß und haben sichtlich Spaß an ihrem Job. Sie haben das Publikum wunderbar aufgeheizt und bis auf das dämliche Mädchen(und Stefan wie sich später herausstellte - er ist nun nicht mehr mein Bruder) vor mir waren alle begeistert=) Mal ehrlich, wenn man auf ein JBO Konzert geht, dann solte man doch schon gewisse Gesichtsregungen wie ein Lachen beherrschen und mitklatschen und singen.. naja, wenigstens klatschen nach den Liedern.. aber sie stand böse guckend da.. "alles scheiße *grummel*" das nervt doch.. wieso hört man JBO wenn man so unlustig ist? Man muss ja nich gleich total durchdrehen.. Naja, nach JBO dann irgendwann, nach einer anstrengenden aber unlgaublich lustigen Strohschlacht und einem fiesem Menschenberg mit mir ganz unten sind wir dann zu Enslaved gegangen=) Schon wieder ein tolles Konzert. Und plötzlich war es schon 9:15 und ich sah Blind Guardian auf der Bühne=) Eine der Bands auf die ich mich besonders gefreut hab=) Leider war ich da schon sehr KO und konnte fast nicht mehr stehen.. so is das, wenn Ärzte nicht wissen, was sie tun.. Jedenfalls sind wir nach der ersten Zugabe - Imaginations from the other side...das hatte ich mir so sehr gewünscht - zu den Toiletten und haben da auch die komplette Zugabe und was länger gestanden.. Konnten dann von dort den Rest hören.. natürlich einige meiner Lieblingslieder.. Immerhin waren wir beim Bards Song noch in dem Mob und es hat wirklich jeder mitgesungen=) Um 23 Uhr war ich leider immernoch unfähig lange zu stehen und ich hab mir, zusammen mit Steffi, Dimmu im Sitzen angehört.. eine Schande.. die waren so toll und ich bin schon so lang ein Fan.. nur gut, dass ich se bald zusammen mit Amon Amarth live sehe=)
Da ich aber doch neugierg auf Schandmaul war, beschlossen wir für 10 min rüberzugehen. Lieder spielten sie auf der Partystage und wurden ziemlich von Dimmu an Lautstärke übertrumpft. Dennoch haben sie toll gespielt und wenn mein Herz nich ein wenig mehr für Dimmu schlagen würde, dann hätte ich sie mir sehr gern angesehen.. Nach Dimmu bin ich dann wieder allein losgezogen und habe mir einen beachtlichen Platz in den vordersten Reihen bei den Reitern erkämpft=) Hab sie ja schon auf dem Tomahawk Festival gesehen und war begeistert, aber ich glaub, dies Konzert war fast noch besser. Die Vorfreude stieg und stieg und endlich kam Fuch elegant auf die Bühne geschwebt.. er ist so ein unglaubliches Energiebündel auf der Bühne und macht einen so unglaublich sympathischen Eindruck. Da machen die Konzerte einfach Spaß und ich konnte sogar einen von diesem lustigen blauen Bällen hochwerfen, die sie in die Menge geworfen hatten=) Das Publikum hatte sichtlicht Spaß, auch wenn sich niemand getraut hat uns seine Sonne zu zeigen..
Nach dem Konzert war mein sehnlichster Wunsch ins Bett zu gehen, doch kaum am LKW angekommen hab ich viel lustigere Beschäftigung gefunden und noch mit den anderen Biertrinkend zusammen gesessen. Das liebe ich an Metalern, man wird ganz schnell aufgenommen und als Mädchen kriegt man immer Bier ausgegeben. (Ich entschuldige mich hiermit für diese Aussage bei Taddl uind allen andern Feministinnen dieser Welt - Tschuldigung)
.

4 Tag
Der Plan um 10 aufzustehen ist gescheitert.. auch um 11 hab ich es nicht ganz auf das Gelänge geschafft..Also auf Black Dhalia Murder verzichtet, Sonic Syndicate von Zelten aus gehört und mich dann zu 12:50 zur True Metal Stage gequält umd mir im Stroh liegend Sacred Reich angehört. Kann zwar nicht sagen, wie die Band aussieht, aber die Musik war ausgezeichnet=) Nach deren Konzert bin ich zur Black Stage gekrabbelt und hab mir Moonspell (im Liegen natürlich) angehört. Die ganze Zeit in der prallen Sonne zu liegen hat mich da nicht grade fitter gemacht. Nach Moonspell, die sehr toll gespielt haben, bin ich dann wieder zur True Metal Stage gekrabbelt, die ja nebenan war und da irgendwie noch voll viel Platz in den vorderen Reihen war.. naja, eher Mitte, hab ich mich dann doch in die Verticale begeben und mir das geile Konzert von Stratovarius angesehen. Um 17:20 Uhr war es dann endlich *theatralischesArmeindieLuftwerfen* soweit und ich konnte The Vision Bleak sehen.. in der 5ten Reihe(ich konnte dem Sänger die Farbe vom Gesicht laufen sehen) mal wieder und es war eines der besten Konzerte des ganzen Festivals. Natürlich wieder einmal im Zelt, auf der W.E.T Stage und es war brechend voll und dementsprechend warm.. und dazu dann noch Headbangen.. Nach diesem unsagbar tollen Konzert hab ich Steffi abgeholt, die ziemlich betrunken war und wir haben uns durch die Reihen in das nun wirklich total überfüllte Zelt gekämpft.. also wirklich gekämpft.. das war schon übel.. Steffi hat, als wir am Ziel angekommen waren -so ziemlich der letzten Reihe - aufgegeben und ist sich ausnüchtern gegangen. Für mich war dies neben dem Konzert von Vision Bleak und zweien die noch folgen sollten eines der besten und tollsten Konzerte des Festivals und überhaupt. Ich steh ja sowieso auf Viking Metal, wenn ich das so nennen darf.. Überraschenderweise war mein Timing irgendwie so perfekt, dass ich es zu Type O Negative wieder in die 10 Reihe geschafft hatte. Da stand er nun, the god himself - Peter Steel - diese Stimme (um ein Mädchen im Bus zu zitieren: Da will man gleich die Schere machen und sagen: " nimm mich" <Also hab ich mich mit ihr zu den In Flames auf Stroh gesetzt.. eine meiner Lieblingsbands.. aber Steffi sah nicht besonders fit aus und so konnte ich die Band nur hören und für 2 Lieder sind wir dann doch aufgestanden. Meine Lieblingsmoderation zu Come Clarity: " Its so fucking romantic. I want to take you home and sleep with all of you." Nachdem ich sie endlich wach gerüttelt hatte.. man war das schwierig.. sind dann die letzten 10min. der In Flames rüber zur Partystage von der man die Musik auch noch ganz gut hören konnte und haben uns vor die Bühne gesetzt um auf Haggard zu warten. Das Konzert war toll, nur leider hatte ich nen ziemlich übel riechenden, nervenden Menschen vor mir stehen, der sich alle 2min nervös umgedreht hat. Um 2 Uhr sollte dann schon das aller letzte Konzert des Festivals folgen - Subway to Sally. War wirklich toll, obwohl ich persönlich die alten Sachen lieber mag als die neuen.. gut, Unsterblich is schon n tolles Lied, aber ich hätte mich soo über Kain oder Traum vom Tod oder was auch immer gefreut. Hübsch war auch, dass sie zu einem der neuen Lieder vom Album ein Livevideo gedreht haben.


The Day After
Total müde und fertig.. wenns hoch kommt 4 Stunden geschlafen(wie ja die letzten Tage auch.. also nicht aussergewöhnlich)
Um 8 Uhr aufgestanden, Zähne geputzt (denn das ist schon Metal), angezogen..(der übliche Kram halt) und dann Taschen gepackt.. mein Gott waren wir unordentlich..
Nachdem unsere Taschen dann auch sicher im Auto verstaut waren (bei gefühlten 30grad und 30kg schweren Taschen ne echte Herausforderung) und nem kurzen Besuch bei Stefan, Taddl und René ging es dann ans Zelt Abbauen.. Ohne angeben zu wollen bin ich ja ein Meister meines Fachs was soetwas angeht und wir waren, da hatte wohl nicht jeder mit gerechnet, schnell fertig.
Um 15 nach 10 sind wir dann mit dem restlichen Gepäck zum Bus marschiert und konnten um 11Uhr endlich die Rückfahrt in Angriff nehmen.
War zwar stockender Verkehr, vor allem vorm Elbtunnel, aber wir haben (mit 15 min. Pause) so 5 Stunden für die Fahrt gebraucht.. da erging es einigen anderen doch um Einiges schlechter..
In Osnabrück mussten wir ca. 15 min. auf unseren Bus warten und dann noch mal 10-15 min. in Münster, so dass wir um halb 6 endlich zuhaus waren=)
Irgendwie waren wir gar nicht soo kaputt wie ich gedacht hätte und nach ein paar Fertiggerichten (wir haben echt nix zu essen zuhaus) ging es gleich noch etwas besser.. wär trotzdem am liebsten um 10 ins Bett gegangen..


Natürlich hab ich viele Bands(wie Napalm Death) auch einfach nur im Vorbeigehen oder beim Schlangestehen am Knobibrotstand gehört, was auch immer toll war=) Es sollte im Leben sowieso immer Hintergrundmusik geben..
Der Bericht is ein wenig gekürzt, zensiert und peinliche Sachen wie über Zelte stolpern, vom Stuhl fallen und den Rock nach dem Dixi in die Unterhose stecken und so übers Gelände laufen hab ich vorrübergehend verdrängt..

Fazit
- Stage Diver sind nervig und hauen einem ihre Füße ins Gesicht (ausser wenn se bei uns in der Lücke runtergefallen sind, das war lustig*g*)
- betrunkene Metaler sind lustig
- Dixis stinken nach 2 Tagen
- Ich liebe Duschen und Badezimmer im Allgemeinen
- Metal ist das Beste
- und um den meist gehörten Satz zu zitieren (beim Schlangestehen, In-die-vorderen-Reihen-mogeln, beim Waschen und Kämmen (natürlich erst, wenn man wieder zuhaus ist)) und überhaupt: "Metal ist Krieg"
- Muskelkater is ein Zeichen, dass man was getan hat und Spaß hatte


Fazit von Steffi:
-Läuft
-Gute Arbeit
-Fünününü
-Ich war nur einmal betrunken und habe nicht gekotzt
9.8.07 19:38
 


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